Flugpaten für Flüge von Teneriffa nach Deutschland gesucht!!!

DRINGEND: Wegen erfolgter Räumung des Geländes suchen wir ganz dringend Flugpaten von Teneriffa nach Deutschland und Österreich!!

Live Arico Tenerife LAAP
Asociaciòn Protectora de Animales Y Plantas

Live Arico Tenerife ist ein Tier- und Naturschutzverein, der herrenlosen Hunden auf Teneriffa hilft. Der Verein wurde 2000 gegründet.

Die Tiere werden tierärztlich versorgt, kastriert, geimpft und auf Krankheiten getestet.

Anschließend versucht der Verein ein liebevolles und geeignetes Zuhause für die Tiere zu finden. Bis zur Vermittlung werden sie in einem Tierauffanglager im Süden Teneriffas versorgt.

Über 280 Hunde leben derzeit dort und viele davon sind bereits reisefertig.
Sie warten sehnsüchtig auf ihre Vermittlung.

Vorranginger Sinn des Vereines ist es, dieses Tierasyl zu unterhalten, bekanntzumachen und Hilfe jeglicher Art für diese Hunde zu bekommen.

Postfachanschrift:
Live Arico Tenerife LAAP
Apartado 180
E 38650 Los Cristianos
Teneriffa / Spanien

Tel. :
Constanze (0034) 650 138859
Eugenio (0034) 609 433396
Bei beiden Handys läuft auch noch ein AB, bitte draufsprechen!!!

www.livearico-teneriffa.de

Tierasylleitung:
Eugenio Da Mommio

Der Verein ist in Spanien eingetragen unter der Registriernummer 4709 der Insel Teneriffa und trägt die Steuernummer NIF G 38602058.

Kontoverbindung des Vereins Live Arico Tenerife LAAP:
Bank Banesto in Los Cristianos
IBAN: ES 58 0030 1110 1500 0056 5271
BIC/
SWIFT: ESPCESMMXXX


Tierasyl

Der Verein Live Arico Tenerife unterhält ein Tierasyl auf Teneriffa, das herrenlose Hunde aufgenimmt.

Derzeit befinden sich im Tierasyl über 280 Hunde, die unter ärmlichsten Verhältnissen leben. Es gibt keine Gehege, keine Zwinger und das Asyl ist mit keinem deutschen Tierheim zu vergleichen. Das Asyl wird ausschließlich von Spenden unterhalten, von denen auch die Tierarztkosten bestritten werden. Ein unmögliches Unterfangen.

In der einsamen Gegend von Arico, nahe des Ortes Los Cristianos, stehen die Restmauern der alten Bananenplantage " Finca Mogán ", die die Plantage einst vor dem Wind schützten. Innerhalb dieser Mauern befindet sich das Tierasyl.

Roter Staub bedeckt alles, was hier steht und verklebt Besuchern den Mund.

Baucontainer waren als notdürftige Unterkunft der Tierheimleiter gedacht.

Der Strom fällt häufig aus und dann spendet nur ein benzinbetriebener Generator Energie - wenn nicht auch er ausfällt.

Innerhalb der Mauern tummeln sich über 280 herrenlose Hunde. Die meisten sind kastriert, geimpft und auf Krankheiten getestet und könnten jederzeit in ein neues Zuhause ziehen.

Selbst wer überfüllte, spanische Tierheime kennt, ist hier überrascht über die Zahl der Hunde.

Aus allerlei gesammeltem und gespendeten Sperrmüll wurden notdürftige Schutzstellen und Schattenplätze für die Hunde geschaffen. Alles, was gerade zu bekommen war, wurde benutzt, um den Tieren Schutz vor der heißen Sonne Teneriffas zu bieten.

Aufgrund der gestiegenen Hundezahl wurden inzwischen die Trennzäune wieder niedergerissen, denn die Haltung der Hunde in einzelnen Gehegen brachte mehr Raufereien als die Haltung im Großrudel.

Man kann sich sicher vorstellen, wie viel Futtersäcke täglich zu schleppen sind um diese Hundezahl satt zu bekommen.

Futter und Wasser in diesen Mengen lässt sich nicht mehr in Näpfen servieren. Der Einfachheit halber wird es säckeweise in die ehemaligen Bewässerungsrinnen entlang der Mauer geschüttet.

Und wie viele Liter Wasser täglich benötigt werden um den Durst der Hunde zu stillen.

Nachdem die Trennzäune wieder entfernt wurden ist es erforderlich, dass die menschlichen Rudelführer der Hunde ständig anwesend sind.

Einzig anerkannte Rudelführer, die Ruhe in das große Rudel bringen können, sind Eugenio, seine deutsche Lebensgefährtin Konstanze und Eugenios Schwester Regina.

Heute werden die Container nicht mehr zu Wohnzwecken genutzt, sondern Konstanze und Eugenio leben mitten in ihrem Hunderudel, damit es dort friedlich zugeht.

Sie schlafen, essen und leben mittendrin - einfach unvorstellbar. Das man dabei nicht entspannt schlafen kann, ist für jeden vorstellbar.

Verletzte, schwache und sensible Hunde werden in dem Großrudel immer wieder gemobbt und ziehen sich in geschützte Winkel zurück.

Es gilt gerade diese Tiere aus dem Großrudel als Erste herauszuholen, denn sie leiden sehr, wenn sie zu sanftmütig sind um sich durchzusetzen.

Viele Hundetrainer könnten sich ein Stück abschneiden vom "dogsense" des Tierasylleiters, dessen Schwester Regina und seiner Lebensgefährtin Konstanze, die wie jeder gute Rudelführer immer für die Sicherheit und Ordnung im Rudel, die Futterbeschaffung und die Versorgung der Tiere da sind.

Nur ohne Unterstützung der Behörden, die das Asyl nicht unterstützen, ist dies ein täglicher Kampf um Überleben.

Unser kleiner Verein kann alleine nicht der Problematik Herr werden, aber wir werden tun, was in unseren Kräften steht, damit die Hunde weiterleben können, bis sie ein Zuhause finden und die Behörden endlich das Problem der Hunde auf Teneriffa als das IHRIGE ansehen.

Immerhin sind diese Hunde durch das Leben im Rudel hervorragend sozialisiert, sind überaus verträglich und hartgesotten, zeigten sich bisher alle völlig unproblematisch und genügsam und fanden schnell geeignete Abnehmer - WENN sie es denn schafften nach Deutschland auszureisen.

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